Julius BissierJulius Bissier (18931965) lsst sich mit seinem metaphysischen und meditativen Werk zwischen der frhen abstrakten Kunst der ersten Hlfte des 20. Jahrhunderts und der expressiven Phase informeller Nachkriegskunst verorten. Seine Suche nach einem bildnerischen Mittel, das es ihm ermglichen sollte, Sakrales und metaphysische Tiefe in seinen Arbeiten zum Ausdruck zu bringen, fhrte ihn in den 1940er Jahren bis Mitte der 1950er Jahre ber Tuschezeichnungen
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Julius Bissier (1893–1965) lässt sich mit seinem metaphysischen und meditativen Werk zwischen der frühen abstrakten Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der expressiven Phase informeller Nachkriegskunst verorten. Seine Suche nach einem bildnerischen Mittel, das es ihm ermöglichen sollte, Sakrales und metaphysische Tiefe in seinen Arbeiten zum Ausdruck zu bringen, führte ihn in den 1940er-Jahren bis Mitte der 1950er-Jahre über Tuschezeichnungen zur Druckgrafik. Die Holz- und Linolschnitte, Holzstiche, Frottagen sowie Monotypien dokumentieren seine intensive Beschäftigung mit diesem Medium und zeigen, dass diese Werkgruppe eine Schlüsselposition im Œuvre Bissiers einnimmt. Die Publikation stellt erstmals die Holzschnitte in den Mittelpunkt und konfrontiert diese mit Tuschezeichnungen und farbenprächtigen Monotypien. Auf diese Weise lassen sich die engen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ausdrucksformen im Werk Bissiers verdeutlichen und analysieren.